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Kursnummer: 101009

Info: Aufgrund des Friedenvertrags nach dem Deutsch-Französischen-Krieg 1870/71 wurde das Elsass dem Deutschen Reich eingegliedert. Kaiser Wilhelm I. legte großen Wert darauf, seine mächtige Präsenz im Reichsland Elsaß-Lothringen und auch in Straßburg durch Prachtbauten sowie auch durch einen Festungsring rund um Straßburg zu zeigen.
Nach dem Krieg lagen jedoch zunächst drei von vier Straßburger Stadtteilen in Trümmern. Für den Wiederaufbau wurde im April 1880 ein Gesamtentwicklungsplan erstellt, der auch ein neues Stadtviertel nördlich der Ill beinhaltete. Auf einem Areal von 386 ha entstand bis 1890 nach den Plänen von dem Straßburger Stadtbaumeister Conrath ein Kaiserviertel, das auch das Deutsche Viertel genannt wird. Diese Neustadt mit den Prunkbauten Kaiserpalast, Universitätsbibliothek und Universität wurde im Juli 2017 zum Weltkulturerbe erklärt.
Bei einer Führung durch das städtebauliche Kaiserviertel mit dem Bauhistoriker Klaus Nohlen, der mit seiner Publikation „Baupolitik im Reichsland Elsaß-Lothringen – Die repräsentativen Staatsbauten um den ehemaligen Kaiserplatz in Straßburg“ seine bauhistorischen Rechercheergebnisse veröffentlichte, lernen die Exkursionsteilnehmer die verschiedenen Baustile des Viertels kennen. Die Anreise erfolgt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
In Kooperation mit dem Historischen Verein für Mittelbaden - Regionalgruppe Geroldsecker Land.

Abmeldefrist: 29.04.2019

Kosten: 20,00 € (inkl. Fahrtkosten und Führung) / 0,00 €

Datum Zeit Straße Ort
Mo. 24.06.2019 11:20 - 18:00 Uhr Bahnhofsplatz 1 Lahr; Bahnhof Lahr