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graues Beton Labyrinth als Denkmal

Holocaust Denkmal in Berlin
© Foto: chrgerhart auf pixabay

Kursnummer: 101002

Info: Wie könnte eine Zukunft des Erinnerns in Lahr gestaltet werden -mit dieser Frage schließt der Vortrag und leitet zu einer (hoffentlich lebhaften) Diskussion über. Pate bei diesem Vortrag stand die Weisheit des Talmud „Das Vergessenwollen verlängert das Exil und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“. Genau 50 Jahre ist es her, da erschien die erste umfassende Städteuntersuchung zum Verfolgungsgeschehen in der NS-Zeit. Sie widmete sich der bedeutendsten jüdischen Gemeinde in Baden, Mannheim. Seit etwa 1990 sprechen wir allgemein von einer „Erinnerungskultur“. Wie gestaltete sich diese in den Jahren nach dem Krieg? Der Referent zeigt die Sicht von Opfern des NS-Staates, aber er wirft auch einen Blick auf die „Täteropfer“. Wie reagierten diese? Zwei von diesen waren SS-Angehörige aus Lahr, von denen einer Schriftzeugnisse hinterlassen hat, ein dritter stammte aus dem nördlichen Ortenaukreis. Die jüdische Opfergruppe repräsentiert eine Auschwitz-Überlebende. Sie fand in der warmherzigen Atmosphäre von „Uhren-Müller“ (Lahr)  zurück ins Leben. In Kooperation mit dem Historischen Verein für Mittelbaden, Regionalgruppe Geroldsecker Land.

Es gilt Maskenpflicht zum Gesundheitsschutz. Ein 3G-Nachweis ist erforderlich. In der Warnstufe ist als Testnachweis ein PCR-Test erforderlich. (Die Warnstufe gilt landesweit ab einer Auslastung von 250 Intensivbetten oder einer Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz von 8.) Ab der Alarmstufe gilt der 2G-Nachweis.

Kosten: 4,00 € (Anmeldung erforderlich, Restplätze an der Abendkasse)

Datum Zeit Straße Ort
Do. 04.11.2021 19:00 - 20:30 Uhr Kaiserstr. 41 Lahr; VHS-Zentrum zum "Pflug"; 1.32 Vortragsraum