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Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung nicht erforderlich bzw. nicht möglich.

Porträt einer jungen Frau

Lena Gorelik
© Foto: Copyright Charlotte Troll

Kursnummer: 102010

Info: Online-Veranstaltung im Rahmen des Jubiläumsjahres 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland
Eine Anmeldung ist zuerst bei der VHS Lahr erforderlich. Am 23.11.2021 erhalten Sie den Link zur Online Plattform und verfolgen die Veranstaltung live zu Hause vor Ihrem Computer.

Wir ziehen Bilanz und blicken nach vorn: Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? Wieso bleibt die Lebenswirklichkeit von Jüdinnen und Juden in Deutschland abseits von Holocaustgedenken im öffentlichen Diskurs oftmals auf der Strecke? Welche Möglichkeiten gibt es, dem wachsenden Antisemitismus zu begegnen? Hat das Festjahr dazu beigetragen, jüdisches Leben in Deutschland dauerhaft sichtbarer zu machen?
Mit Gästen aus Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft kommt die VHS Köln zu diesen Fragen ins Gespräch und blickt auf das Jubiläumsjahr zurück.

Die Gäste sind:

Lena Gorelik, Autorin
Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihrer Familie nach Deutschland. Mit ihrem Debu¨troman „Meine weißen Na¨chte“ (2004) wurde sie als Entdeckung gefeiert, mit „Hochzeit in Jerusalem“ (2007) war sie fu¨r den Deutschen Buchpreis nominiert. Ihr Roman „Die Listensammlerin“ (2013) wurde mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag ausgezeichnet. 2015 erschien „Null bis unendlich“, 2017 „Mehr Schwarz als Lila“, ein Coming-of-Age-Roman, der fu¨r den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. Sie schreibt Essays und Reportagen u.a. fu¨r DIE ZEIT, die Su¨ddeutsche Zeitung, Deutschlandradio. Die Autorin verfasst außerdem Theaterstu¨cke. Im Mai 2021 erscheint ihr neuer Roman „Wer wir sind“.

Arkadij Khaet, Regisseur
Arkadij Khaet wurde 1991 in Moldawien geboren. Wenige Monate alt immigrierte er mit seiner Familie nach Deutschland. Nach dem Ende seiner Schulzeit verließ er das Ruhrgebiet und lebte er für eine Zeit in Israel. Im Anschluss absolvierte er den B.A. - Film und Fernsehen in Köln. Während der Studienzeit in Köln begann er eigene Filme zu realisieren. 
Es folgte freischaffende Tätigkeit für den WDR und seit 2016 belegt Khaet den Diplomstudiengang Spielfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Er ist Stipendiat der jüdischen Begabtenförderung, des Ernst-Ludwig Ehrlich Studienwerkes und Teil des Programmkollektivs des Jüdischen Filmfestivals Berlin|Brandenburg. Seine Filme liefen auf zahlreichen Festivals weltweit und wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem 57. Grimme Preis und dem Max-Ophüls Filmpreis.


Andrei Kovacs, leitender Geschäftsführer des Vereins "321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“


Moderation:

Shelly Kupferberg, Journalistin

Shelly Kupferberg, 1974 in Tel-Aviv geboren, wuchs in West-Berlin auf. Sie studierte Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und begann schon während ihres Studiums, als Journalistin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu arbeiten. Neben zahlreichen Beiträgen für die ARD, moderiert sie seit über 25 Jahren Kultur-, Literatur und Gesellschaftsmagazine und arbeitet als freie Redakteurin und Moderatorin für Deutschlandfunk Kultur (u.a. „Lesart“) und moderiert auf rbbKultur tägliche Live-Kultursendungen.

Ihre thematischen Schwerpunkte sind neben der Kultur auch gesellschaftliche Themen, wie Bildung, Kulturvermittlung, Digitalisierung, Zivilgesellschaft, Gender, Demokratie und Partizipation, Diskriminierungs-, sowie Migrationsthemen und Provenienzforschung. Von 1997-2007 arbeitete sie für die Jüdischen Kulturtage Berlin und kuratierte eigene Reihen. Sie moderiert neben ihren regelmäßigen Live-Radiosendungen und Konzertübertragungen zahlreiche Lesungen und Tagungen, Filmvorführungen, sowie hochkarätige Veranstaltungen für unterschiedliche Stiftungen, Ministerien, Kultureinrichtungen und Festivals. Außerdem moderiert sie ehrenamtlich für Terre des Femmes.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Smart Democracy“ und wird live aus der VHS Köln übertragen.
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Den Zugang zum Livestream der Veranstaltung erhalten Sie über diese Seite: www.volkshochschule.de/livestream.

Sie benötigen keine Webcam und auch kein Mikrofon. Bild und Ton werden nur von der Veranstaltung aus übertragen. Bitte beachten Sie, dass die Übertragungsqualität von der bei Ihnen verfügbaren Internet-Bandbreite abhängt.

Für Fragen an die Gesprächspartner/innen gibt es ein Fragetool, das über eine Webseite von Computer, Tablet oder Smartphone über folgenden Link zu erreichen ist: www.vhs.link/fragen. Hier können Fragen gestellt werden, die von den Gästen aufgegriffen werden sollen. Es kann jedoch nur eine Auswahl an Fragen beantwortet werden, da die Veranstaltung bundesweit übertragen wird.

Kosten: 0,00 € (Anmeldung erforderlich, Restplätze an der Abendkasse)

Datum Zeit Straße Ort
Mi. 24.11.2021 19:00 - 20:30 Uhr   Eigenes HomeOffice

Lena Gorelik

Porträt einer jungen Frau© Foto: Copyright Charlotte Troll

Arkadij Khaet

Porträt eines jungen Mannes© Foto: Abba Chayet

Moderatorin Shelly Kupferberg

junge Frau sitzt im Park© Foto: Mika Ceron