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Kursnummer: 103027

Info:

Im eigenen Haushalt rund um die Uhr versorgt zu werden – das wünschen sich viele pflegebedürftige Menschen. Weil Angehörige dies alleine zumeist nicht leisten können, sind praktikable Lösungen mit Unterstützung durch Dritte gefragt. Zwar gibt es in Deutschland ansässige und von der Pflegekasse zugelassene Pflegedienste, die eine 24-Stunden-Pflege anbieten. Weil diese Qualität aber ihren Preis hat und nicht jede/r Pflegebedürftige rund um die Uhr eine Fachkraft benötigt, boomt das Geschäft mit Hilfskräften aus Osteuropa. Seit dem 1. Juli 2015 gilt für alle osteuropäischen EU-Beitrittsstaaten die sogenannte Arbeitnehmerfreizügigkeit. Bürger/-innen aus den Mitgliedsstaaten dürfen somit wie deutsche Arbeitskräfte von einem deutschen Haushalt angestellt werden, ohne dass die Erlaubnis der Arbeitsagentur benötigt wird. Vor allem, wenn es vorrangig darum geht, dass ein pflegebedürftiger Mensch nicht allein in seiner Wohnung ist, einfache Hilfen bei der Grundpflege erhält und zusätzlich hauswirtschaftliche Tätigkeiten erledigt werden sollen, beschäftigen Haushalte mit Pflegebedürftigen gerne osteuropäische Kräfte – oft am Rande der Legalität. Der Vortrag informiert, worauf Angehörige achten sollten, wenn sie eine 24-Stunden-Pflege selbst oder mit einer Agentur organisieren müssen. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Initiative "Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg" statt, die vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg finanziert und von der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft der Familien-Bildungsstätten in Württemberg und vom Volkshochschulverband Baden-Württemberg durchgeführt wird.

Kosten: kostenfrei € (Anmeldung erforderlich)

Datum Zeit Straße Ort
Mi. 17.07.2024 18:00 - 19:30 Uhr   Eigenes HomeOffice